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Musikverein Rattstadt verleiht hohe Ehrungen

Ehrung passive Mitglieder

Weit über 100 Mitglieder und Gäste begrüßte der Vorsitzende Heiko Betzler zur Jahreshauptversammlung des Musikvereins Rattstadt. Diese konnte nach einjähriger Zwangspause, das erste Mal seit zwei Jahren, wieder durchgeführt werden. Die Situation rund um die Pandemie war auch für den Musikverein mit Herausforderungen verbunden. Betzler betonte, dass der Musikverein diese neue Situation akzeptiert, als nun gegeben angenommen und den Vereinsbetrieb darauf eingestellt hat. So ist es erfreulich, dass neben den Ausbildungsproben auch die Proben der Jugend- und Aktivenkapelle wieder durchgeführt werden können. Einziger Wermutstropfen sei es, dass das von der Stadt angemietete Dorfhaus für die Aktivenprobe, derzeit nicht genutzt werden könne. Deshalb muss für diese Gruppenprobe mit 60 Musikerinnen und Musiker auch jetzt wieder ein entsprechend großes Winterquartier gesucht werden, in welchem die nötigen Abstände unter den Teilnehmern eingehalten werden können.

Schriftführerin Hannelore Schuster informierte darüber, dass sich die Mitgliedszahlen weiter auf einem hohen Niveau befinden. Aktuell seien es 405 Mitglieder, darunter 295 Passive und 110 Aktive.

Auf den Verlauf der Jugendausbildung blickte Jugendleiter Florian Schuster zurück. Die technischen Möglichkeiten über das Internet wurden genutzt, um auch in den Zeiten der geltenden Kontaktbeschränkungen die musikalische Ausbildung weiter durchzuführen. Auch der Theorieunterricht für die D2-Prüfung wurde zusammen mit den Jugendlichen digital durchgeführt. Dass dies auch funktioniert hat, zeigt die Tatsache, dass alle D2-Teilnehmer diese Prüfung im Juli auch bestanden haben.

Als Dirigent berichtete Robert Gmeiner über die Probenarbeit der Aktivenkapelle. Pandemiebedingt konnten zwar nur wenige Auftritte stattfinden aber die Proben konnten zumindest wieder durchgeführt werden. Sehr erfreulich für ihn, dass nicht nur alle Musiker nach den Zwangspausen an Board geblieben seien, sondern dass die Anzahl der Musiker durch Nachwuchs aus der eigenen Jugend sogar noch gesteigert werden konnte.

Trotz eines Verlustes im Corona-Jahr 2020, berichtet die Kassiererin Kathrin Sekler von einer soliden finanziellen Basis. Am Ende der Versammlung stellte der für den musikalischen Bereich verantwortliche Vorsitzende Julian Sekler, die neue Uniformordnung vor.

Da im letzten Jahr die Jahreshauptversammlung ausgefallen war durften in diesem Jahr viele Ehrungen vorgenommen werden. Franz Eichert wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt, was für einen Verein, der gerade mal 75 Jahre alt ist, mit die höchste Ehrung darstellt. Robert Gmeiner wurde vom Vorsitzenden des Blasmusikverbandes Ostwürttemberg Hubert Rettenmaier, für 35 Jahre aktives Dirigieren ausgezeichnet.

Ehrung Franz Eichert

Ehrung Robert Gmeiner

Die scheidenden Jugendleiterin Christine Kling erhielt die höchste Ehrung, die im Musikverein überhaupt existiert. Christine Kling hat nach 26 Jahren die Leitung der Vereinsjugend übergeben. Darüber hinaus war sie außerdem als Ausbilderin und Jugenddirigentin tätig. Heiko Betzler betonte, dass Christine Kling mit ihrem Einsatz über ein Vierteljahrhundert hinweg, maßgeblich dafür mitverantwortlich ist, wie positiv die Aktivenkapelle mit über 60 Musikern heute dastehe. Die „Vereinsehrennadel mit goldenem Ehrenkranz“ kann nur in besonderen Fällen an besonders engagierte und maximal an 10 Mitglieder verliehen werden. Christine Kling erhielt als erste Frau in der Geschichte des Musikvereins diese Ehrung.

Ehrung Christine Kling

Ehrung Aktive Musiker 10 JahreEhrung Aktive Musiker 20 Jahre

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